Heft 06/2010
disputa:
Und es gibt sie doch: Die Macht des Bösen
Für
das Christentum unverzichtbar:
Die Unterscheidung der Geister
C. S. Lewis und die alles entscheidende Frage: Verwandelt der einzelne Mensch
in den tausend kleinen Entscheidungen des Lebens seinen innersten Kern in
etwas Himmlisches oder etwas Teuflisches?
Die Geschichte hinter der Geschichte: Dass der Sinn dessen, was auf der Welt
geschieht, sich erst dann erschließt, wenn man den bis zum Ende aller
Tage dauernden Kampf zwischen Gut und Böse als eigentlichen Kern der
Heilsgeschichte erkennt, war bereits Thema in den vergangenen Ausgaben dieses
Magazins. In der Offenbarung des heiligen Johannes ist dieses Ringen, das
unweigerlich mit dem Triumph des Guten enden wird, auf geheimnisvolle Weise
dargestellt. In Fatima hat Papst Benedikt XVI. erneut bekräftigt, dass
die Kirche mitsamt ihren Gläubigen mitten in dieser Auseinandersetzung
steht. Wer sich über flüchtige Tagespolitik oder zeitbedingte Moden
informieren will, mag "Süddeutsche Zeitung" oder "Die
Welt" lesen. Wer aber wissen will, was um den Menschen herum wirklich
geschieht, greift besser zu Clive Staples Lewis. Der berühmte englische
Literaturwissenschaftler und Schriftsteller hat sich in seinem ganzen Werk
auch mit der Macht des Bösen befasst. In seinem Klassiker "Dienstanweisung
an den Unterteufel" zwar humorvoll, aber dort wie in anderen Schriften
immer auf sehr scharfsinnige Weise. Unser Autor hat sich die Mühe gemacht,
im Werk C. S. Lewis' die Spur des Teufels aufzunehmen.
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